Rattenköder

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Rattenköder müssen in vielen Bereichen eingesetzt werden. Der größte Schaden wird unter den Nagern weltweit von Haus und Wanderratten sowie den Hausmäusen angerichtet, die als Kulturfolge des Menschen anzusehen sind.

Diese Tiere können sowohl in der Natur als auch beispielsweise in Gebäuden einschließlich Stallungen, Lagerhallen aber auch Kanalisation leben.
Da Sie sich den menschlichen Gewohnheiten angepasst haben, stehen Ihnen entsprechende Nahrungsmittel immer zur Verfügung.
Neben der Vernichtung von Lebensmitteln, Beschädigungen von Räumlichkeiten und Installationen, kommt ihnen bei der Übertragung von Krankheiten eine besondere Bedeutung zu. Seuchen gehen oft von Ratten und Mäusen aus.

Akutgifte („single-dose“-Wirkstoffe) sind bereits bei einmaliger Aufnahme einer ausreichenden Menge voll wirksam. Die Akutgifte der 1.Generation gehören von der Entwicklung her zu den ersten Rodentiziden und stehen in einer Gruppe mit z.B. Arsen oder Strychnin.

Wirkung von Rattenköder

Vergiftungssymptome setzen sehr schnell, unter Umständen noch am Rattenköder, ein. Die Anwendung erfordert vergleichsweise weniger Aufwand, weil nur eine begrenzte Mittelmenge auszulegen ist und das häufige nachlegen entfällt. Erste Erfolge der Aktionen sind schnell zu sehen.
Vom Verhalten her begegnen Wanderratten diesen Mitteln durch eine bald angelernte Köderscheu; die Rattenköder werden nicht mehr angenommen daneben wurden erhebliche toxikologische Bedenken gegen die Anwendung der Rattenköder laut.
Aus diesen Schwierigkeiten schienen die Blutgerinnungshemmer (Antikoagulantien) mit ihrer Einführung ca. 1948 einen Weg zu weisen. Ein erheblicher Vorteil der meisten Blutgerinnungshemmer der ersten Generation besteht in ihrer relativ geringen Giftigkeit bei einmaliger und ihrer hohen Giftigkeit bei mehrfacher Aufnahme.

Im folgenden finden Sie einige Rattenköderpräparate in der Übersicht:

* am 21.06.2018 um 19:41 Uhr aktualisiert

* am 21.06.2018 um 19:46 Uhr aktualisiert

* am 21.06.2018 um 19:26 Uhr aktualisiert

* am 4.09.2017 um 18:47 Uhr aktualisiert

* am 21.06.2018 um 19:36 Uhr aktualisiert

* am 21.06.2018 um 19:41 Uhr aktualisiert

* am 7.11.2017 um 14:31 Uhr aktualisiert

Rattenköder-Blutgerinnungshemmer entfalten ihre Wirkung stets nach demselben Prinzip:

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es erfolgt ein Eingriff in die Vorgänge der Blutgerinnung, wobei die Bildung des für die Gerinnung und damit verbundener Abläufe notwendigen Prothrombins in der Leber auf dem Weg der Hemmung des Vitamin K-Komplexes, der die Blutgerinnung steuert, behindert wird. Verbunden damit ist eine erhöhte Durchlässigkeit der Gefäße für das Blut, das in die Körperhöhlen und innere Organe austritt. Damit werden die Ver- und Entsorgungsfunktionen des Blutes in entscheidendem Umfang herabgesetzt; betroffene Nager sterben letztlich an den Folgen massiven Kreislaufversagens. Die Nager erleiden durch den Blutverlust eine allgemeine Schwächung und sterben unter offenbar allmählicher Bewusstseinstrübung.

verzögerte Wirkung von Rattenköder Präparaten

Dieser Prozess dauert bei Ratten bis zu 2-3 Wochen, bei Hausmäusen kann er sich über 3-8 Wochen erstrecken. Die Wirkung der Rattenköder tritt also verzögert ein, sodass sie von den anderen Familienmitgliedern nicht mit dem Rattenköder in Zusammenhang gebracht wird (Vermeidung der“erlernten“ Köderscheu). Die ersten einzusetzenden Wirkstoffe aus dieser Gruppe waren die Antikoagulantien der 1. Generation. Sie wurden als chronische („multiple dose“ Wirkstoffe) bezeichnet, weil sie über einen längeren Zeitraum von den Nagetieren kontinuierlich aufgenommen werden müssen, um wirksam zu werden dabei verstärkt sich der Effekt um ein Vielfaches. Sie besitzen im Vergleich zu den Akutgiften die Vorteile geringerer akuter Giftigkeit und damit des geringeren Risikos von Primärvergiftungen sowie-bei korrektem Einsatz-anhaltender Wirksamkeit ohne Entwicklung von köderscheu.

Der Nachteil liegt sicherlich darin, dass im Vergleich eine größere Menge Rattenköder-Präparat über einen längeren Zeitraum ausgelegt werden muss, also in erhöhten Arbeits-und Geldaufwand. Viele Anwender empfinden es auch als Nachteil, wenn die Tiere über einen längeren Zeitraum im Verborgenen verenden; der Erfolg ist nicht so augenfällig.

Antikoagulantien der 2. Generation

Die in den letzten Jahren umfassend eingeführten Antikoagulantien der 2. Generation wirken ebenfalls nach dem schon beschriebenen Prinzip. Sie unterscheiden sich allerdings von der vorherigen Gruppe in einem entscheidenden Punkt: ihrer erheblich erhöhten Toxizität. Primär-und Sekundärvergiftungen bei anderen Tierarten sind beschrieben worden. Angesichts der hohen akuten Toxizität der Rattenköder wird bei mehreren Wirkstoffen angegeben, dass sie auch schon bei einmaliger Aufnahme einer ausreichenden Menge wirksam sind. Damit könnten die Rattenköder eigentlich schon als „Akutgifte mit dem Wirkungsmechanismus von Antikoagulantien“ beschrieben werden. Es gibt aber Hinweise, dass es unter Praxisbedingungen erfolgssicherer ist, die Mittel weiterhin als chronische Gifte anzusehen.
Weil zu erwarten war, dass langfristig gesehen Probleme hinsichtlich der biologischen Wirksamkeit auch der Antikoagulantien der zweiten Generation auftreten, wurde bereits an der Entwicklung von Akutgiften der zweiten Generation gearbeitet